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Alleine statt ... /

Alleine statt … vor Publikum

Sintscha, Tanzpädagogin und Tänzerin

Mit Sintscha habe ich im Rahmen meines Photoprojektes „Alleine statt …“ auf der Bühne des Neuen Schauspiel Leipzig fotografiert.

Beschreibe Deine künstlerische Arbeit:

Eigentlich gebe ich in Nicht-COVID-Zeiten Unterricht in Movement Research & Improvisation und arbeite an Tanz-Performance-Projekten. Außerdem liebe ich die Musik und das Texten und singe bzw. performe mit der Band MOOGA zu souly-jazzigen, hip hop Ambiente.

Was ist anders? Welche Änderungen sind durch die Pandemie in Deinem Alltag zu spüren?

Tanz und Lockdown ist unvereinbar. Ich kann seither meinen Tanzkurs nicht mehr anbieten und hab nur erschwert Zugang zu Tanzstudios, und COVID erlaubt uns auch nicht mehr als 2 Tänzerinnen in einem Tanzraum zu sein. Die Arbeit an Performance-Projekten wird extrem eingeschränkt. Auftritte mit einem realen Publikum sind nicht möglich und daher auch kein motivierendes Ziel. Performance lebt von Reaktionen, von der Interaktion zwischen Publikum und Performer*innen. Natürlich ist das alles sehr belastend, weswegen es manchmal auch schwer ist sich selbst motivieren zu können alleine zu tanzen, alleine zu musizieren.

Was wünscht Du Dir?

Ich wünsche mir, dass der Zugang zu kreativen kulturellen wohltuenden künstlerischen Institutionen offen bleibt- natürlich unter covid-Schutz-konformen Maßnahmen. Es kann nicht sein, dass wir Geschäfte des oeffentlichen Einkaufs und Kapitals offen lassen und ein Museum, in dem eh nie viel mehr als 1-2 Personen in einem Raum stehen geschlossen bleibt. Kleine künstlerische Betriebe gehen bankrott, schließen, können das nicht ertragen, ich wünsche mir auch, dass v.a. Diese schnelle finanzielle Hilfe bekommen. Die Seele braucht Kunst, vor allem eine in COVID Zeiten stark belastete Seele.