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Alleine statt ... /

Alleine statt … in der Galerie

Zoé Keleti und Joshua Parksteinhoff, Blueberry Beach

Zoé und Joshua habe ich im Rahmen meines Photoprojektes „Alleine statt …“ in ihrem Zuhause besucht.

Beschreibt Eure künstlerische Arbeit:

Wir sind zwei Künstler aus Leipzig.
Wir lieben alle Farben, das Leben und die Freiheit. Wir finden Rassismus
und Sexismus genauso blöd wie Speziesismus, sind aber voller Hoffnung,
dass jeder von uns die Möglichkeit hat, zu verstehen, zu wachsen und zu
lernen.
Unsere Welt steht vor großen Herausforderungen und wir sind überzeugt
davon, dass wir sie nur gemeinsam meistern können. Aus diesem Gund
schreiben wir Bücher, malen Bilder und gestalten Kleidung. Denn wir
glauben daran, dass Kunst die Kraft hat, unser Mindset zu verändern.

Was ist anders? Welche Änderungen sind durch die Pandemie in Eurem Alltag zu spüren?

Wir finden, dass Zeiten der Krise auch immer Zeiten für Chancen sind. So
spüren wir zum Beispiel schon, dass wir durch abgesagte Veranstaltungen,
geschlossene Galerien und ein insgesamt sehr eingeschränktes kulturelles
Leben weniger Möglichkeiten haben, unsere Kunst auf diesen Kanälen zu
verkaufen. Dafür gibt es aber umso mehr Möglichkeiten, sich online zu
präsentieren und Leute zu erreichen.
Privat merken wir natürlich schon, dass wir uns weniger mit Bekannten und
Familie treffen können. So hat unser kleiner Sohn Hugó seine Großeltern
aus Ungarn, als Zoés Eltern, seit dem letzten Sommer nicht mehr gesehen
und Joshuas Mutter seit Weihnachten. Dafür sind aber unsere guten Freunde
noch wichtiger geworden und die Pandemie hat uns im kleinen Kreis noch
enger zusammen wachsen lassen.

Was wünscht Ihr Euch?

Weltfrieden, globaler Veganismus und eine Welt, in der jedes Lebewesen frei
und glücklich leben kann. Wir hoffen, dass die Gesellschaft sich auch
ehrlich nach den Ursachen für diese Krise fragt, daraus lernt und sich in
einem positiven Weg verändert.

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